Die dritte Woche der Welpen ist die sogenannte Übergangsphase, d.h. alles ist im Umbruch. Die Bewegungen entwickeln sich vom Kriechen zum Laufen auf allen vier Pfoten, wobei das natürlich zunächst noch eine recht wackelige Angelegenheit ist. Alles wird in den wenigen Phasen, in denen die Kleinen wach sind, trainiert. Außerdem nehmen sie jetzt intensiven Kontakt zueinander auf. Die kleinen Mäulchen ertasten die Wurfgeschwister. Das Sehen funktioniert auch schon ansatzweise, d.h. hell und dunkel können unterschieden werden, wobei die Gegenstände der Umgebung eher schemenhaft wahrgenommen werden. Die kleinen Ohren öffnen sich, Geräusche werden wahrgenommen.
Die Fütterung stelle ich in dieser Woche immer um. Ab dem 14./15. Tag haben sich die Verdauungsenzyme so weit entwickelt, dass Fleisch verwertet werden kann. So biete ich den Welpen kleine Mengen Tatarfleisch, dass ich aus Rinderfilet selbst herstelle, an. Außerdem lernen die Welpen, ihre Milch aus dem Schälchen zu lecken. Zunächst noch Welpenaufzuchtsmilch, dann aber recht zügig Bio Ziegenmilch, die besonders leicht verdaulich und deshalb sehr bekömmlich ist.
Die schöne Frau Mama diskutiert mit uns über den Sinn und Unsinn der ausgewählten Spielsachen.
Die Kleinen sind auf jeden Fall begeistert und spielen bis zum Umfallen.
Herr Hellgrün kann von dem rollenden Teil gar nicht genug bekommen.
Herr Hellgrün hält Vorträge: Es scheint um etwas Meditatives zu gehen. Die Zuhörer sind von der Entspannung in den Tiefschlaf gewechselt.
Gruppendynamik
Jugend forscht!
Diese kleinen Portionen frisch zubereitetes Tatarfleisch werden sehr gerne und mit großem Appetit verspeist. Im Nu ist alles leer geputzt.
Herr Dunkelgrün hat Mamas Herznase und Papas Zauberpunkte geerbt!
Hier: der Hahn im Korbe!
Ein Traum in Pink
Eng ist gemütlich
Gut gelaunt: Herr Dunkelblau
Munteres Treiben
Am Ende der 3. Woche mussten wir ihn gehen lassen. Fast drei Wochen haben wir zusammen mit Herrn Königsblau gekämpft. Leider haben wir diesen Kampf verloren. Er war von Anfang an ein kleiner, zarter Rüde, an Gewicht weit hinter seinen Geschwistern zurück. Aber er war ein Kämpfer. Leider wurde ihm seine nicht voll entwickelte Lunge, wie sie bei Frühgeburten häufig vorkommt, zum Verhängnis. Am Samstag Nachmittag machte er sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke. Wir haben ihn neben seiner Urahnin Bessa vom Klingemeier Hof beerdigt.
Mach es gut, kleiner Mann. Gerne hätten wir dich mit deinen Gewchwistern zusammen noch ein Stück deines Lebens begleitet. Doch das sollte nicht sein, das Schicksal hatte etwas anderes mit dir vor!
Hinaus in die große, weite Welt!
Essen mit vollem Körpereinsatz
Besser mal in Reichweite schlafen, falls uns noch ein kleines Hüngerchen plagen sollte.
Schlafen im großen Körbchen